ICOFIT: Investigating Visual Complexity, Context Switching, and Individual Dispositions for Safe Teleoperation

  • Ansprechperson:

    Alexandra Nick, M.Sc.

  • Projektgruppe:

    Mensch-Fahrzeug-Interaktion

  • Förderung:

    Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

  • Starttermin:

    September 2026

  • Endtermin:

    August 2029

Hochautomatisierte Fahrzeuge können in komplexen oder unklaren Verkehrssituationen an ihre funktionalen Grenzen stoßen. Teleoperation kann hier als wichtige Rückfallebene dienen, indem Remote-Operatoren Fahrzeuge aus der Distanz unterstützen oder steuern. Unser Projekt untersucht, welche psychologischen Anforderungen und Belastungen dabei entstehen, insbesondere im Hinblick auf visuelle Komplexität, häufige Kontextwechsel zwischen Situationen, Fahrzeugen oder Interaktionsmodi sowie individuelle Leistungsdispositionen der Operatoren. Im Fokus stehen Wahrnehmung, Situationsverständnis, mentale Beanspruchung und Leistung.

Besonderes Augenmerk liegt auf ereignisbasierter Remote Assistance, bei der Remote-Operatoren Fahrzeuge unterstützen, ohne unmittelbar die Fahrzeugkontrolle zu übernehmen. In experimentellen Studien werden kognitive Anforderungen, Interaktionsgestaltung und geeignete Unterstützungsmechanismen systematisch untersucht. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, Teleoperationsarbeitsplätze sicher, effizient und menschengerecht zu gestalten und Empfehlungen für Aufgabenverteilung, Arbeitsbelastung und Schnittstellendesign abzuleiten.