Kopplung des KIT-ifab Fahrsimulators mit der Teleoperations-Leitwarte des FZI
- Ansprechperson:
- Förderung:
- Starttermin:
01.12.2025
- Endtermin:
30.11.2026
Im Rahmen des Transferprojekts wird ein Demonstrator entwickelt, der die Fernsteuerung des KIT-ifab Fahrsimulators aus der Teleoperations-Leitwarte des FZI ermöglicht. Durch die technische Kopplung werden zwei bisher getrennte Forschungsinfrastrukturen vereint und ein neuer Experimentierraum für Untersuchungen zu Teleoperation, Mensch-Maschine-Interaktion und Human-Factors-Fragestellungen geschaffen.
Teleoperation gewinnt als Ergänzung zum automatisierten Fahren zunehmend an Bedeutung. Offen sind jedoch zentrale Fragen zu geeigneten Eingriffsformen, Latenzeffekten, Situationsbewusstsein sowie kognitiver Belastung von Teleoperatoren. Bisher existierten am FZI und KIT-ifab komplementäre, aber getrennte Infrastrukturen – eine Teleoperations-Leitwarte und ein Fahrsimulator. Das Projekt setzt genau dort an und vernetzt beide Systeme erstmals technisch wie inhaltlich. Damit entsteht ein einzigartiges, reproduzierbares und sicheres Testumfeld für Forschung zu Teleoperation, Interaktionskonzepten und Mensch-Technik-Kooperation. Die Kopplung dient zugleich als sichtbares Beispiel für interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb von KAMO.
